Schloss- und Schlosspark Krumke

Das Rittergut Krumke, unweit von Osterburg gelegen, finden 1311 im Halberstädter Lehnsregister erstmals Erwähnung. Schloss und Schlosspark sind Bestandteil eines Dorfensembles, zu dem noch das alte Gutsdorf, ein Gutshof und eine kleine spätromanische Kirche gehören. Das Schloss liegt in der Mitte des Parks. Es wurde in der Zeit von 1854 bis 1860 nach englischen Vorbildern im neugotischen Stile an Stelle einer alten Wasserburg erbaut. Bauherr war Leopold Wilhelm Ferdinand von Kahlden.

Das Haus entspricht der Herrenhausarchitektur seiner Zeit, es fließen jedoch Elemente des Burgenbaus und der Schlossarchitektur mit hinein. Die Kahldens blieben bis 1911 im Besitz des Schlosses. Dann wurde es an den Generaldirektor der Deutschen Bank, Dr. Artur von Gwinner, verkauft, der das Schloss grundlegend renovierte. Ab 1990 stand das Schloss dann leer, auch der Park verfiel.

Gartenträume...

Der herrliche Park, der das Schloss umgibt, wurde vom französischen Gartenarchitekten Charles La Ronde im 18. Jahrhundert angelegt. Im 19. Jahrhundert wurde er dann im Stile eines englischen Landschaftsparkes verändert. Artur von Gwinner gestaltete dann im Zuge der Schlossrenovierung auch den Park um. Er erweiterte den Karpfenteich, legte Inseln und errichtete ein Alpinum. Zum Parkensemble gehören ein Gärtnerhaus aus dem 18. Jahrhundert, die 1649 erbaute und im 18. Jahrhundert umgebaute Orangerie und das Kavaliershaus ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Ein Meisterstück ist das schmiedeeiserne Eingangstor, das Anfang des 20. Jahrhunderts durch einen Osterburger Schlossermeister gefertigt wurde.

In der Zwischenzeit avancierte die Anlage schon zum Filmstar. Die Regina Ziegler-Produktion "Das Bernsteinamulett" wurde in Krumke gedreht.

Kontakt

Stadt Osterburg
Tel: +49 (0) 3937 4926
www.osterburg.de

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